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Wasser sparen zum Schutze des Planten

Technologische Innovationen gestatten es den Erzeugern von Obst und Gemüse, ihren Wasserverbrauch zu senken, ohne dass dabei die Qualität und Quantität ihrer Produktionen beeinträchtigt werden würde. Somit sind sie in der Lage, gute Produkte für den Verbraucher zu gewährleisten, die auch “gut” für den Planeten sind!

Wasser ist eine unverzichtbare Ressource für das Leben auf unserem Planeten und der Landwirtschaft wird oft vorgeworfen, sie in unbedachter Weise zu verschwenden. Dabei legt die Landwirtschaft der Vereinigung Apo Conerpo, ganz im Gegenteil, großen Wert auf die Reduktion der Verschwendung dieses kostbaren Elements. Ein Engagement, das sich in der immer stärker verbreiteten Nutzung von Bewässerungssystemen konkretisiert, die es den Landwirten mit zunehmender Effizienz ermöglichen, die angemessene Menge an Wasser nur dort, wo sie benötigt wird, und nur dann, wenn sie benötigt wird, einzusetzen.

Ein außenstehender Beobachter könnte sich fragen: “Ist der Regen denn nicht ausreichend?”. Die Antwort ist leider negativ, mehr noch, bedingt durch die immer unregelmäßigeren Regenfälle (mit langen Trockenperioden, speziell in den Sommermonaten, die sich mit Momenten exzessiver Regenfälle alternieren), sind für den Anbau von Obst und Gemüse immer konsistentere Interventionen der Bewässerung notwendig. Wasser darf jedoch nicht verschwendet werden und darum hat Apo Conerpo in den letzten zehn Jahren große Anstrengungen unternommen, um die landwirtschaftlichen Unternehmen daraufhin auszurichten, ein System der Bewässerung mit geringem Druck zu nutzen, bei dem nicht nur der Wasserverbrauch um bis zu 30% reduziert wird, sondern auch bis zu 70% der Energiemenge für seine Verteilung gesenkt wird.

Ein Beispiel? Beim Kiwi-Anbau, bei dem das System Ultra Low Drip Irrigation – ULDI (innovative Tropfbewässerung mit sehr geringer Reichweite) eingesetzt wird, ist es möglich, Produktionen unter der Nutzung von mehr als 1.500 Kubikmeter Wasser weniger für jeden Produktionshektar zu erhalten, die allen Erwartungen entsprechen. Um einen einfachen Vergleich anzuführen, genügt es, sich vorzustellen, dass zur Füllung eines olympischen Schwimmbeckens circa 2.500 Kubikmeter Wasser erforderlich sind. Eine beeindruckende Ersparnis, bei der die Qualität und Quantität der Produktionen von Obst und Gemüse nicht beeinträchtigt werden und die gleichzeitig einen Beitrag dazu leistet, die Verschwendung des kostbarsten Elements unseres Planeten zu reduzieren.

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